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Sternkerze
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Warum wir bei Sternkerze von Bexio zu einzly gewechselt sind
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Warum wir bei Sternkerze von Bexio zu einzly gewechselt sind

Als Kerzenmanufaktur mit B2B- und B2C-Kunden haben wir lange nach einer Buchhaltungssoftware gesucht, die wirklich zu uns passt. Bexio war über Jahre unsere Lösung – bis wir an eine harte Grenze gestossen sind. Heute arbeiten wir mit einzly. In diesem Artikel erzählen wir, warum der Wechsel für uns die richtige Entscheidung war und was eine kleine Schweizer Software so viel besser kann als der Marktführer.

Das Bexio-Problem: ein Produkt, ein Preis

Wer wie wir Kerzen herstellt und sowohl an Endkunden als auch an Wiederverkäufer liefert, kennt das Thema: Eine Kerze hat nicht einen Preis, sondern mindestens zwei. B2C-Kunden zahlen den regulären Verkaufspreis, B2B-Kunden bekommen Staffelpreise oder Rahmenkonditionen. Klingt banal – ist aber in vielen Buchhaltungs-Tools nicht vorgesehen.

Bexio funktioniert nach dem Prinzip: ein Produkt = ein Preis. Wer für denselben Artikel zwei oder drei Preise hinterlegen will, muss tricksen. Entweder legt man jedes Produkt mehrfach an, jongliert mit Varianten oder pflegt die Preise manuell pro Rechnung. Für ein Sortiment mit vielen Artikeln und unterschiedlichen Kundengruppen ist das auf Dauer unzumutbar. Wir haben Stunden pro Woche damit verloren, Preise zu korrigieren und sicherzustellen, dass die richtige Kundengruppe den richtigen Tarif sieht.

Wir wollten keine Workarounds mehr. Wir wollten eine Software, die unser Geschäftsmodell versteht.

Die Suche nach Alternativen

Bei der Recherche sind wir auf einzly gestossen – ursprünglich eine Buchhaltungssoftware für Schweizer Selbständige und Einzelunternehmen. Auf den ersten Blick sah das nach dem falschen Tool für uns aus. Wir sind kein Einzelunternehmen, sondern eine kleine Manufaktur mit Lager, mehreren Vertriebskanälen und einem zweistelligen Kundenstamm im Wiederverkauf. Trotzdem haben wir Kontakt aufgenommen – und wurden überrascht.

Statt eines Standard-Sales-Pitches haben wir ein offenes Gespräch über unsere Anforderungen geführt. Was uns dann überzeugt hat, war nicht eine Liste mit Häkchen auf einer Feature-Tabelle, sondern ein Satz: Wir bauen das für euch um.

Was einzly für uns angepasst hat

Innerhalb weniger Wochen wurde unser Setup umgesetzt. Konkret:

Das Dashboard wurde an unsere Realität angepasst – wir sehen Kennzahlen, die für eine Manufaktur mit Lager- und Vertriebslogik relevant sind, nicht die Standard-Ansicht eines klassischen Einzelunternehmens.

Mehrere Preise pro Produkt – endlich. B2C, B2B Standard, Rahmenkunden – jede Kundengruppe bekommt automatisch ihren Tarif. Keine manuelle Korrektur mehr beim Schreiben einer Rechnung.

Anpassbare Rechnungstemplates inklusive QR-Einzahlungsschein – sauber, Schweizer Standard, mit unserem Branding.

Workflows für wiederkehrende B2B-Kunden, die regelmässig nachbestellen.

Das alles ohne Setup-Gebühren in fünfstelliger Höhe, wie es bei anderen ERP-Lösungen schnell der Fall gewesen wäre.

Stripe-Integration: Zahlungen ohne Doppelarbeit

Ein weiterer Pluspunkt war die Stripe-Integration. Wir verkaufen einen Teil unseres Sortiments online, und jede Stripe-Zahlung landet jetzt automatisch als Einnahme in einzly – inklusive der Stripe-Gebühren als separate Buchung. Auch die Zahlungsbelege werden direkt verlinkt. Unsere Treuhänderin am Jahresende muss nichts mehr abgleichen, alles steht sauber im System.

Klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist es aber nicht. In Bexio mussten wir früher pro Monat hunderte Zahlungen manuell zuordnen oder mit fehleranfälligen Importen arbeiten. Mit einzly dauert das null Sekunden, weil es im Hintergrund passiert.

API-Verbindungen: einzly baut, was nötig ist

Was uns endgültig überzeugt hat, ist die Bereitschaft, individuelle Schnittstellen zu entwickeln. Das beste Beispiel ist die API-Verbindung, die einzly für die Treuhand-Firma Trust FIN gebaut hat: Aufträge werden per Webhook direkt aus dem System von Trust FIN nach einzly übertragen, Kunden werden automatisch angelegt oder aktualisiert, Leistungen über eindeutige IDs gematcht. Eine massgeschneiderte Anbindung, die jedem Standard-SaaS überlegen ist.

Für uns bedeutet das: Wenn wir morgen eine Schnittstelle zu unserem Shop oder zu einem Lager-System brauchen, ist das technisch möglich – und wirtschaftlich machbar. Genau diese Flexibilität fehlt uns bei den grossen Anbietern.

Buchhaltung für Einzelfirmen, Flexibilität für alle

Das ist für uns die ehrlichste Beschreibung von einzly: eine Buchhaltungssoftware, die für Einzelunternehmen entwickelt wurde – aber die Flexibilität bietet, alles anzupassen, ohne dass uns Kosten in die Höhe schiessen. Statt eines starren Produkts bekommen wir eine Plattform, die mit uns mitwächst. Statt eines anonymen Support-Tickets sprechen wir direkt mit den Entwicklern.

Wir sind keine typische einzly-Kundin – und genau das hat funktioniert. Statt uns ins Schema zu pressen, hat das Team das Schema für uns angepasst.

Unser Fazit

Wer eine Schweizer Buchhaltungssoftware sucht, die sauber funktioniert, bezahlbar ist und gleichzeitig auf individuelle Anforderungen eingeht, sollte sich einzly anschauen. Wir haben durch den Wechsel Stunden pro Woche zurückgewonnen, unsere Rechnungsstellung professionalisiert und endlich ein System, das unsere Realität abbildet, statt sie zu ignorieren.

Mehr über die Plattform und alle Funktionen findet ihr direkt auf einzly.ch. Wer ein ähnliches Setup wie wir hat – B2B und B2C parallel, mehrere Preisebenen, Stripe oder andere Integrationen – kann sich gerne bei uns melden, wir berichten gerne aus erster Hand.

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